Langes Wochenende
Ein langes Radsport-Wochenende ist vorbei und es macht direkt Lust auf mehr!
Am Donnerstag fand in Refrath das alljährliche Rundstrecken-Rennen “Rund in Refrath” statt. Ausrichter des Rennens ist mein Verein der RSV Staubwolke Refrath. Beim Herren-Rennen waren Starter mit A-, B- und C-Lizenzen zugelassen, so dass in drei Gruppen gestartet wurde. Als erstes fuhren die C-Klasse-Fahrer los. Im Abstand von dreißig Sekunden folgten dann die B-Fahrer und nochmals dreißig Sekunden später die A-Fahrer.
Das Tempo der Lizenzfahrer war sofort recht hoch und es dauerte auch nicht lange, bis die A-Fahrer zu den B-Fahrer aufgeschlossen hatten. Nach fünf Runden auf dem 1,4 Kilometer langen Kurs war es dann soweit. Ein A-Klasse-Fahrer setzte sich an die Spitze der gesamten Starter und baute seinen Vorsprung kontinuierlich aus. Zwischenzeitlich hatte er über eine Minute Vorsprung auf das restliche Fahrerfeld.
Nach 50 Runden und ettlichen erfahrenen Zwischenprämien überquerte dieser Fahrer auch völlig verdient als Erster die Ziellinie.
Auch von unserem Verein waren drei Fahrer an den Start gegangen. Allerdings schied Phillip schon nach ein paar Runden aus. Seine Lunge hat dicht gemacht, so dass er nicht mehr mithalten konnte. Hanno fuhr eigentlich immer konstant im Feld mit, musste allerdings kurz vor Schluss auch aufgeben, da er mit seinen Kräften am Ende war. Einzig Christian erreichte die Ziellinie und kam mit dem Feld ins Ziel gerollt.
Am Samstag traf ich mich dann am Brunnen in Refrath zum Vereinstraining. Allerdings kam nur noch Siggi dorthin, so dass wir uns entschieden dann halt einfach zu zweit zu fahren.
Wir machten aus, dass wir heute ungefähr 100 Kilometer fahren wollten. Es ging zuerst in Richtung Panzerstraße (Ehemalige Bundeswehrstraße am Flughafen) und dann immer recht flach von Lohmar über Siegburg zu meinem alten Wohnort nach Hennef.
Von dort erklommen wir dann die ersten Berge nach Altenbödingen und später nach Stadt Blankenberg. Nach einer vorsichtigen Abfahrt, die Straße war noch nass, ging es dann gemütlich bis kurz vor Eitorf. Dort dann über den langen Anstieg nach Fußhollen (kontinuierlich 7 – 8%), bevor es dann wieder bergab zur Winterscheidermühle ging. Mit Gegenwind und Tempo 50 fuhren wir dann bis nach Bröl und weiter nach Allner. Von dort ging es dann wieder auf dem gleichen Weg wie bei der Hinfahrt zurück.
Kurz vor Bensberg schwanden dann meine Kräfte, so dass ich den letzten Berg nur noch im Schritttempo fahren konnte. Insgesamt war es aber klasse. es war trocken und wir schafften 111 Kilometer und 880 Höhenmeter mit einem 27er-Schnitt.
Am Sonntag war dann wieder Vereinstraining, allerdings mit einer lockeren Runde. Es ging durch den Königsforst nach Rösrath und von dort über Feldstraßen in Richtung Overath. Meine Beine fühlten sich trotz der langen Ausfahrt vom Vortag sehr gut an, so dass ich an den Bergen ein wenig Kraftausdauer trainieren konnte. Insgesamt fuhren wir 60 Kilometer und 800 Höhenmeter mit einem lockeren 20er-Schnitt.



